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Weihnachtsessen vielleicht mal anders?

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest des guten Essens. Als ganz „klassisches“ Essen landet an den Feiertagen oftmals ein Braten mit Blaukraut und Knödeln auf dem Teller.


Vor allem Fleisch wirkt sich negativ auf die CO2-Bilanz eines Essens aus: So hat Rindfleisch mit durchschnittlich 13,6 kg CO2e pro kg den höchsten CO2-Fußabdruck, dicht gefolgt von Wildfleisch (aus Gatterhaltung) mit 11,5 kg CO2e pro kg. Geflügel verzeichnet einen etwas geringeren Fußabdruck, der bei ca. 5,5 kg CO2e pro kg liegt.


Rotkohl aus dem Glas wirkt sich mit 0,7 kg CO2e pro kg etwas stärker auf die Klimabilanz aus als frischer Rotkohl mit 0,2 kg CO2e pro kg. Ebenso haben frische Kartoffeln mit 0,2 kg CO2e pro kg einen geringeren Fußabdruck als weiterverarbeitete Produkte wie ein Fertig-Kloßteig. Hinzu kommen natürlich die CO2-Emissionen, die bei der Zubereitung des Gerichts im Backofen oder auf dem Herd entstehen.


Warum nicht einmal ein fleischloses Gericht auftischen, wie z. B. ein Wellington mit Linsen und frischem saisonalen Gemüse aus der Region oder einen Maronennussbraten mit veganer Bratensoße? Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Foodblogs und Kochbücher mit leckeren vegetarischen oder veganen Rezepten. Ein Feeling für den CO2-Fußabdruck verschiedener Lebensmittel gibt eine Studie des IFEU.




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