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Pilotprojekt: Fernbusreisen mit Brennstoffzellenantrieb gestartet

Am 10. November 2021 haben die FlixMobility GmbH, Freudenberg Fuel Cell e-Power Systems und ZF Friedrichshafen ihr Engagement im Projekt HyFleet bekannt gegeben. Ziel ist die Entwicklung eines Brennstoffzellenantriebes, der in Fernbussen operiert werden kann. Durch die Verwendung von grünem Wasserstoff wäre ein CO2-neutraler Betrieb auf Fernbusstrecken möglich. FlixMobility plant Fernbusse mit einem entsprechenden Brennstoffzellenantrieb bis 2024 in der Praxis zu testen und im europäischen Streckennetz einzusetzen. In einem ersten Projektschritt wird Freudenberg ein hochleistungsfähiges Brennstoffzellensystem entwickeln, das dann in einem Demonstrationsbus verbaut wird (min. Reichweite: 500 Kilometer).


Aktuell beträgt der CO2-Ausstoß je Passagier 0,26 Kilogramm CO2e je Kilometer, der mit einem Flixbus zurückgelegt wird. Nach Angaben von FlixMobility liegt dieser somit, z. B. auf der Strecke München – Berlin, mit 15,6 Kilogramm CO2e je Busreisendem bei rund einem Zehntel des CO2-Fußabdrucks gegenüber einer Flugreise (Annahme: 143 Kilogramm CO2e je Passagier). Mit dem Brennstoffzellenantrieb soll die erste CO2-neutrale Fernbusreise in Europa angeboten werden, da FlixMobility für die Betankung nur grünen Wasserstoff verwenden will. Dieser soll dann perspektivisch die Flotte an EURO VI-Dieselbussen ersetzen.


Parallel erprobt FlixMobility auch E-Busse auf deutschen und französischen Kurzstrecken, Fernbusse mit Biogasantrieb sowie die Integration von Solarpanels auf dem Busdach in das Bord-Energiemanagement.


>> Pressemitteilung von FlixMobility vom 10. November 2021



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