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Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Jahr für Jahr werden in der EU mehr als 700.000 Tonnen Kerzen verbraucht. Dies entspricht einem pro Kopf-Verbrauch von mehr als 1,4 Kilogramm pro Jahr.


Die meisten Kerzen bestehen aus Paraffin oder Stearin. Paraffin wird u. a. aus Erdöl gewonnen, Stearin meist aus Palmöl produziert. Letzteres trägt ohne Bio-Siegel oftmals zur Brandrodung tropischer Regenwälder bei. Daneben gibt es Kerzen aus Soja- oder Rapsöl. Diese sind jedoch nur dann eine nachhaltige Alternative, wenn die Rohstoffe aus ökologischem Anbau stammen und nicht über weite Distanzen transportiert werden.


Eine weitere Option stellen Bienenwachskerzen dar. Für die Herstellung eines Kilo Bienenwachses bedarf es jedoch 1,2 Mrd. Wachsplättchen, was in etwa der Jahresproduktion eines ganzen Bienenvolkes entspricht. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, sehr sparsam mit diesem Naturgut umzugehen. Zudem sollten Bienenwachskerzen am besten von einem Imker aus der Region erworben werden, sodass lange Transportwege vermieden werden.


Wachsreste müssen in Übrigem nicht in der Mülltonne landen, sondern lassen sich z. B. in einem sog. „Wachsfresser“ verwerten oder als kleine Bastelarbeit mit ätherischen Ölen zu einer neuen Duftkerze gießen.



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